ELSTER gewinnt Gold mit der Idee EKONA

BearingPoint und Cisco zeichnen die Gewinner des 17. eGovernment-Wettbewerbs aus

Berlin, 20. Juni 2018 — Auf großer Bühne des Zukunftskongresses „Staat und Verwaltung“ prämierte die Unternehmensberatung BearingPoint gemeinsam mit dem Technologieanbieter Cisco die sechs Gewinner des diesjährigen eGovernment-Wettbewerbs. Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, die Erleichterung elektronischer Dienste für Unternehmen, Virtual Reality, künstliche Intelligenz, Spracherkennung und Big Data Analytics sind die bestimmenden Themen der Siegerprojekte.

In der Kategorie „Beste Konzeption zur Umsetzung des OZG“ siegte das Projekt „EKONA mit der Schnittstelle für Nutzerkonten KOLIBRI“ des Bayerischen Landesamts für Steuern, eine Einreichung aus dem Projekt ELSTER.

Jury-Mitglied Manfred Klein, Redaktionsleiter eGovernment Computing: Die Einreichung adressiert die weiterhin im eGovernment drängende Problematik, dass elektronische Identitäten für Online-Verwaltungsdienstleistungen entweder fehlen oder aus praktischen Gründen nicht genutzt werden. Die vorgeschlagene Lösung erscheint uns sehr naheliegend, kostengünstig, nutzerfreundlich und zukunftsweisend.

 

Wich­ti­ger Hin­weis zum elek­tro­ni­schen For­mu­lar für die Kör­per­schaft­steu­er­er­klä­rung 2017

BMF

Das elektronische Formular für die Körperschaftsteuererklärung 2017 wird ab Ende Juli 2018 über das Online-Portal „Mein ELSTER“ verfügbar sein, also nach dem allgemeinen Abgabetermin. Ursächlich hierfür sind umfassende Änderungen im Bereich der Körperschaftsteuererklärung.

Die Finanzverwaltung arbeitet mit Hochdruck an einer zügigen Lösung. Wir bieten außerdem eine pragmatische Zwischenlösung an: Die Steuerpflichtigen können ihre Körperschaftsteuererklärung in diesem Jahr bis zum 31. August in Papierform oder elektronisch abgeben.

Dieser Termin liegt bewusst etwa einen Monat nach dem Bereitstellungstermin der elektronischen Formulare, um es Steuerpflichtigen zu ermöglichen, ihre Körperschaftsteuererklärung elektronisch beim Finanzamt einzureichen.

siehe BMF

Elster online: Meine erste eigene Steuererklärung

Irgend­wann steht jeder vor seiner ersten Steuererklärung. Für Finanztest-Volontär Timo Halbe war es jetzt so weit. Durch die erste Lohn­abrechnung sind auch Lohn- und Kirchen­steuer in sein Leben getreten. Mithilfe von Elster online wälzt er sich durch den Steuer-Dschungel. Nach dem Ausfüllen langer Anlagelisten und einiger Warte­zeit darf er sich am Ende freuen. Nicht nur über den rechts­kräftigen Bescheid im Brief­kasten – auch ein drei­stel­liger Betrag ist auf seinem Konto gelandet.

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Rekord: Finanzamt verbucht erstmals über 500 Millionen Euro Steuern

Überlingens Finanzamtschefin Anette Schmermund stellt die Steuer-Entwicklung der letzten Jahre dar. Ein Blick in die Statistik zeigt: In den letzten Jahren stiegen die Steuereinnahmen kontinuierlich an. 2017 waren es über eine halbe Milliarde Euro. Unterdessen schreiten auch in der Finanzbehörde Digitalisierung und Automatisierung bei Bearbeitung der Steuererklärung voran. Berge von Belegen wollen die Finanzbeamten unaufgefordert gar nicht mehr sehen.

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Hunderte Euro vom Finanzamt; 25 Tipps für Ihre Steuererklärung: So holen Sie mehr raus!

Ein neuer Laptop oder Ausgaben für Pflege: Arbeitnehmer und Rentner können sich Kosten erstatten lassen – doch nicht nur das. Die AZ gibt Tipps für Ihre Steuererklärung.

Schön langsam pressiert’s: Das Finanzamt will die Steuererklärung sehen, zumindest von denen, die bis Ende Mai verpflichtet sind, eine abzugeben. Für die meisten Deutschen ist das Ausfüllen eher lästige Pflicht – obwohl es in den meisten Fällen Geld vom Finanzamt zurückgibt.

Die AZ gibt 25 Tipps, die Sie beachten sollten, wenn Sie die Steuererklärung bearbeiten:

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22 Millionen machen Steuererklärung online

Zahl der Online-Steuererklärungen steigt 2017 um rund 5 Prozent und hat sich seit 2012 fast verdoppelt.
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Immer mehr Bundesbürger reichen ihre Steuererklärung online beim Finanzamt ein. 22,1 Millionen Steuerzahler erklärten 2017 ihre Einkommenssteuer elektronisch über den Online-Dienst ELSTER. Das entspricht einem Anstieg um etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 21 Millionen Online-Steuererklärungen. Seit 2012 (12 Millionen) hat sich die Zahl fast verdoppelt. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten der Finanzverwaltung. „Die Online-Steuererklärung spart Papierkram, Zeit und Nerven. Das wissen immer mehr Steuerzahler zu schätzen“, sagt Bitkom-Steuerexperte Thomas Kriesel. „Das ELSTER-Projekt ist ein positives Beispiel für die erfolgreiche Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen, auch wenn das komplexe deutsche Steuerrecht dadurch nicht einfacher wird.“ Im gewerblichen Bereich akzeptieren die Finanzbehörden mittlerweile ausschließlich elektronische Steuererklärungen. Für Privatpersonen ist das dagegen grundsätzlich keine Pflicht. Kriesel: „Wer einmal die aufwändige Registrierung durchlaufen und das Verfahren genutzt hat, wird schnell davon überzeugt sein, dass die Online-Steuererklärung viel bequemer und weniger fehleranfällig ist als das Ausfüllen von Papierformularen.“

Das „Finanzamt der Zukunft“ in der Region kommt

Finanzministerin Edith Sitzmann hat am Mittwoch in Weingarten das Projekt „Finanzamt der Zukunft“ vorgestellt. „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um die Servicequalität der Finanzämter zu verbessern“, sagte Sitzmann bei einer Pressekonferenz im Finanzamt Ravensburg mit Sitz in Weingarten. Ziel sei es, Hürden für die Bürger abzubauen und die Arbeit der Beamten effizienter zu gestalten. Dabei ist das Finanzamt eines von fünf Ämtern in Baden-Württemberg, das eben diese zusätzlichen Möglichkeiten der Digitalisierung erprobt.

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