Ab 01.01.2018 und Veranlagungszeitraum 2017 gelten neue gesetzliche Verpflichtungen zur authentifizierten Übermittlung einiger Steuerformulare / -erkärungen.

Unter Mitwirkung eines Angehörigen der steuerberatenden Berufe im Sinne der §§ 3 und 4 des Steuerberatungsgesetzes erstellte Steuererklärungen

Sämtliche, von Angehörigen der steuerberatenden Berufe erstellte, Steuererklärungen müssen mit elektronischer Authentifizierung übermittelt werden.

Ohne Mitwirkung eines Angehörigen der steuerberatenden Berufe erstellte Steuererklärungen

Bürger und Unternehmen ohne steuerliche Beratung müssen nun betriebliche Steuererklärungen (Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Zerlegung des Gewerbesteuer-Messbetrags, Anlage §34a EStG, Einnahmeüberschussrechnung) verpflichtend mit elektronischer Authentifizierung übermitteln.

Weiterhin befreit von der Verpflichtung ist für diese Personengruppe die Übermittlung der Einkommensteuererklärung. Die Einkommensteuererklärung ist damit das letzte Steuerformular, das noch via komprimierter Steuererklärung oder – wenn keine Gewinneinkünfte vorliegen – auf Papier abgegeben werden kann.